Bürgermeister bleibt vage beim kommunalpolitischen Austausch
Beim Austausch mit Bürgermeister Bargmann am vergangenen Donnerstagabend (12. März 2026) erhofften sich die BMU-Vertreter verbindliche Aussagen, wie es in Besigheim in den nächsten Jahren weitergehen soll. Der Schultes sieht in der angespannten Haushaltslage die größte Herausforderung.
Im Gespräch mit dem Bündnis Mensch und Umwelt (BMU) begann der Bürgermeister mit dem Thema der fehlenden Digitalisierung der Kommune, welche die Arbeitskraft des vorhandenen Personals blockiere. Daran schlossen sich Forderungen an die Landes- und Bundesregierung an, geeignete digitale Lösungen für alle Kommunen anzubieten. Herr Bargmann äußerte sich zu den klammen Kassen des Besigheimer Haushalts mit der Einschätzung, dass der eingeschlagene Kurs, sich auf das Notwendige zu konzentrieren und Sparmaßen auf alle Bereiche zu verteilen, der richtige sei, um keinem Bereich eine zu große Sparlast aufzuerlegen. Er sieht bereits erste Fortschritte, um aus der großen Schuldlast herauszukommen. Mit Ceratizit stehe die Stadt in engem Austausch, um auch nach dem Ende des Unternehmens das Gewerbegebiet als solches erhalten zu können. Bei der Frage nach grüner Energieversorgung in der kommunalen Struktur wurden die neuen PV-Anlagen auf der Kläranlage, sowie auf der Freisporthalle zur Versorgung des Freibads als Fortschritte genannt. Bei der Teilnahme zur Erstellung eines Hitzeschutzplanes stellte Herr Bargmann die nun für die Bürger existierende Cool Map heraus, durch welche Bürger an heißen Tagen kühle Orte auffinden können. Des Weiteren wurde die Verkehrsinfrastruktur, sowie die bevorstehende Bürgerbefragung thematisiert. In einer anschließenden Bürgerfragerunde des BMU konnten weitere Fragen der Anwesenden direkt an den Bürgermeister gestellt werden.