Aktuelles 02.11.2018

25 Jahre Engagement - Die Themen so aktuell wie nie

„Welche Bilanz können wir aus nunmehr fast 25 Jahren Kommunalpolitik ziehen und wie stellen wir uns unsere zukünftige Arbeit vor?“ Mit diesen Fragen eröffnete die BMU-Koordinatorin Sabine Weiler die jüngste Sitzung des Bündnis Mensch und Umwelt.

Demoplakat bei der Mahnwache "15 Minuten für die Zukunft" in Besigheim
© Daniel Christen

Sowohl die Arbeit im Gemeinderat, wie auch die Aktivitäten der BMU-Basis hätten in Besigheim ihre Spuren hinterlassen, stellte sie fest und führte zahlreiche Beispiele an. Aber auch für die Zukunft sehe sie eine Vielzahl von Aufgabenfeldern, in die sich das BMU im Sinne seiner grundsätzlichen Ziele einbringen könne, ja müsse. Hierzu nannte sie nachhaltige Energiekonzepte, den Klimaschutz, die Bewahrung der elementaren Lebensgrundlagen und den Natur- und Artenschutz ebenso wie soziale Themen von der Kinderbetreuung über die Schulen bis hin zu den Herausforderungen, die angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung auf die Gesellschaft zukämen. Selbstverständlich sei dies alles unter der Prämisse der Generationengerechtigkeit und einer nachhaltigen Stadtentwicklung mit guter Infrastruktur zu sehen. Gerade mit dem basisdemokratischen Ansatz eines nichtmitgliedschaftlich organisierten, parteipolitisch unabhängigen Wählerbündnisses sehe sich das BMU hier gut aufgestellt.

Die Berichte aus der aktuellen Arbeit des Gemeinderates schlossen sich an, wobei Helmut Fischer sich befriedigt darüber äußerte, dass die Stadt nunmehr dem Klimaschutzpakt des Landes Baden-Württemberg beitreten wird, womit sich eine langjährige BMU-Forderung erfülle. Er erläuterte die hierzu konkret formulierten Ziele und Maßnahmen, die die Stadt in den nächsten Jahren umsetzen wolle (wir berichteten).

Hansjörg Kollar ging auf die jüngst im Ausschuss für Umwelt und Technik behandelten Themen ein und nährte die Hoffnung, dass sich das Erscheinungsbild der Innenstadt durch den nunmehr gefassten Beschluss, Zuschüsse für die Einhausung von Mülltonnen zu gewähren und an gut erreichbaren Plätzen Depotcontainer aufzustellen, in absehbarer Zeit verbessern werde.

Breiten Raum nahm sodann die Diskussion einer Strategie für die im Mai des nächsten Jahres anstehende Kommunalwahl ein. Die Anwesenden waren sich einig, dass es das Ziel sein müsse, eine Liste zu präsentieren, auf der sich eine ausgewogene Auswahl von Frauen und Männern sowie Repräsentanten der jüngeren, wie auch der älteren Generationen zur Wahl stelle. Erfreulich war die Feststellung, dass bereits einige jüngere Bürger mit einer Kandidatur liebäugeln und beim Treffen anwesend waren. Das BMU ruft interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, mit Sabine Weiler oder amtierenden BMU-Stadträten Kontakt aufzunehmen. Gerne geben diese Auskunft zu Fragen einer Kandidatur wie auch den Aufgaben und Anforderungen, die auf gewählte Mandatsträger bzw. Mandatsträgerinnen zukommen werden.

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