Unsere Wahlaussagen

Wir setzen uns für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Besigheim und Ottmarsheim ein!

NATUR, UMWELT, KLIMA UND ENERGIE
Klimaschutz, der Schutz von Natur und Umwelt und damit die Erhaltung
der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen ist wesentlich
für das BMU. Städtische Projekte und Regelaufgaben müssen
Umweltverträglich geplant und umgesetzt werden.
Wir setzen uns daher ein für:

  • Erstellung eines lokalen Klimaschutzplans für eine CO₂-freie Stadt und weiterer Ausbau erneuerbarer Energien
  • Erhalt und Förderung von Streuobstwiesen und Waldflächen, Neupflanzung von Obstbäumen im Enzpark („essbare Stadt“)
  • Umwandlung sämtlicher städtischer Grün-, Weinbau- und Landwirtschaftsfläche auf weitestgehend biologische Bewirtschaftung und kompletter Verzicht auf Pestizide und Gentechnik
  • Ein plastikfreies Winzerfest und Besigheim, der schönste Weinort Deutschlands, ohne „Glomp“, ohne Plastik und Einwegverpackungen dafür mit Mehrwegsystemen
  • Wir unterstützen das Engagement der Schüler*innen für einen wirksamen Klimaschutz und begrüßen die Aktion „Fridays for Future“

BILDUNG UND BETREUUNG
Das BMU setzt sich für eine Bildung ein, die allen gleiche Chancen
bietet. Die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur in Besigheim und
Ottmarsheim muss zeitnah umgesetzt und vorausschauend weiterentwickelt werden. Dazu gehört:

  • Schulsozialarbeit, Vorbereitungsklassen und
  • ein sozialverträgliches, bestmögliches Kinderbetreuungssystem
  • Moderne und sachgemäße Ausstattung der Schulen und Kindertagesstätten
  • Einrichtung einer schulübergreifenden Mensa

LEBEN UND KULTUR
Das BMU unterstützt ein möglichst vielfältiges Freizeitangebot für alle:

  • Tolle Spielplätze, lebendiges Vereinsleben, geeignete Sportmöglichkeiten
  • Schaffung von Treffpunkten für alle Generationen sowie ausreichend Sitzgelegenheiten und „Schwätzbänkle“
  • Lebenswerte Entwicklung insbesondere des Ottmarsheimer Ortskerns
  • Beteiligung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik und projektartige Beteiligung unterschiedlicher Altersgruppen
  • Förderung und Erhalt unserer vielfältigen kulturellen Angebote

INTEGRATION
Das BMU will eine vielfältige Gesellschaft, die offen und verantwortungsbewusst ist. Daher stehen wir für:

  • Mehr integrative Arbeit auf kommunaler Ebene
  • Interkulturelle Öffnung der städtischen Einrichtungen und Verwaltung

STADTENTWICKLUNG
Der kleinstädtische und dörfliche Charakter von Besigheim und
Ottmarsheim muss erhalten bleiben:

  • Ansiedlung von kleinstrukturierten Betrieben, mit einem vernünftigen Verhältnis von Flächenverbrauch zu Arbeitsplätzen
  • Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung, gut erreichbare Ärzte und Apotheken
  • Einführung einer „Tourismus-Tax“ für Übernachtungsgäste als Beitrag zur Finanzierung der Stadtsanierung

Jeder Besigheimer soll die Möglichkeit haben in seiner gewohnten Umgebung zu leben und zu wohnen, auch in schwierigen Lebenslagen. Das BMU fordert daher entsprechende Wohn- und Versorgungsmöglichkeiten. Dazu gehören für uns:

  • 30 % sozialer Wohnungsbau in Neubaugebieten
  • Unterstützung von Mehrgenerationenwohnen, Wohngemeinschaften im Alter und gemeinschaftlichen Baugruppen
  • Barrierefreie Stadt
  • Schließung von Baulücken und verstärkte Nutzung von Wohnpotenzialen, Förderung flächenschonender und nachhaltiger Bauweise mit recyclingfähigen Materialien

Der Sanierungsstau von öffentlichen Gebäuden, insbesondere der Schulen, muss aufgelöst werden:

  • Verwendung von mindestens 1% des gesamten Haushaltsbudgets der Stadt für Gebäudesanierungen
  • Konsequente Fortführung des städtischen Energieeinsparprogramms, vor allem die zügige Erneuerung der Heizzentrale im Schulzentrum
  • Förderung von Investitionen in erneuerbare Energien durch Grundsteuervergünstigungen

In die weiteren Planungen zur Umgestaltung der Enzaue werden wir uns sehr kritisch und konstruktiv einbringen. Insbesondere der Sinn einer zweiten Brücke am Nordpark ist für uns derzeit nicht erkennbar.

MOBILITÄT
Innovative und alternative Verkehrskonzepte für das gesamte
Stadtgebiet müssen gefördert werden:

  • Umstellung städtischer Fahrzeuge und Stadtbusse auf regenerative Antriebe
  • Bereitstellung eines Haushaltsetats von 10 € pro Einwohner und Jahr für Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur
  • Schaffung und Kontrolle von verkehrsberuhigten Zonen und sicheren Schulwegen
  • Bessere Vernetzung der Stadtteile und Nachbargemeinden sowie Ausweitung des ÖPNV-Angebots
  • Einführung eines tariflichen Kurzzonengebiets für das gesamte Stadtgebiet, inklusive Ottmarsheim