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Besigheim, 09. August 2019


Frischer Wind beim BMU

Trotz bereits begonnener Sommerferien war das letzte Treffen des Bündnis Mensch und Umwelt (BMU) vor der Sommerpause mit über zwanzig Interessierten sehr gut besucht. Insbesondere die jüngeren Teilnehmer sorgten mit viel Engagement für lebhafte Diskussionen, alles unter der Prämisse, auch nach der Kommunalwahl sich weiterhin engagiert in die Prozesse zur Gestaltung Besigheims einzubringen.
So regte Daniel Christen an, den „Teamspirit“, den das BMU im Wahlkampf entwickelt habe, nicht wieder verpuffen zu lassen, sondern die damals gebildeten Projektgruppen nun mit festen themenspezifischen Arbeitskreisen weiterzuführen. Ziel sei es, basisdemokratisch die Wahlaussagen und Kernthemen des BMU detailliert zu konkretisieren und die Gemeinderatsfraktion bestmöglich zu unterstützen.
Christen stieß mit seinen Ausführungen auf sehr positive Resonanz, was auch von den anwesenden Stadträtinnen und Stadträten ausdrücklich begrüßt wurde. Fraktionsvorsitzender Helmut Fischer teilte hierzu mit, dass man beabsichtige, die an das BMU vor der Wahl aus der Bürgerschaft herangetragenen Wünsche in Form eines Bürgerdialogs sukzessive aufzuarbeiten. Die Themenbereiche „Lebensqualität in der Altstadt“, „Planung Enzpark“, „Schulstandort Turmstraße“, „ökologische Landwirtschaft“ und „Frauen in die Kommunalpolitik“, wolle man zunächst aufgreifen.
Beim Bericht über die Arbeit des Gemeinderats sprach Stadträtin Miriam Staudacher die Neubauplanungen an der Friedrich-Schelling-Schule an. Es gehe hier um ein Projekt mit einer Bausumme von elf Mio. Euro an einer städtebaulich empfindlichen Stelle. Nach reger Diskussion waren sich alle einig, dass es keinen Schnellschuss geben dürfe, sondern in einem Wettbewerb eine Vielzahl von Ideen gesammelt werden müssten, um ein Ergebnis zu erreichen, das unbedingt auf lange Sicht dem Schulraumbedarf gerecht werden müsse.
Weiter ging es mit den Neubauplänen der Heizzentrale des Schulzentrums Auf dem Kies, über die Stadtrat Hansjörg Kollar berichtete. Konsens herrschte darüber, dass es heutzutage nicht mehr akzeptabel ist, nur auf fossile Brennstoffe zu setzten. CO²-Neutralität müsse vor kurzfristigem Denken stehen. Ausschließlich Gas und Öl zu verbrennen, sei nicht mehr verantwortbar. Es sei an die junge Generation zu denken, die zu Recht mit ihren Zukunftsängsten auf die Straße gehe. Die Entscheidung des Gemeinderats wurde auf Oktober vertagt.
Auch die Querung des Schulhofs über die Turmstraße sprach Kollar an und berichtete von seinem Vorschlag, als Sofortmaßnahme einen Zebrastreifen anzulegen, bis die endgültigen Planungen eines neuen Schulgebäudes umgesetzt sind. Zu diesem Thema kamen dann auch sogleich weitere Vorschläge, so auch zu einer Ampelregelung und veränderter Schulwegführung.
Kommunalpolitisch sieht sich das BMU mit einer großen Zahl neuer Mitglieder und vielen Ideen für die nun angebrochene Gemeinderatsperiode bestens aufgestellt. Die gewählten Vertreter zeigten sich erfreut über die zu erwartende Unterstützung.