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Besigheim, 27. Juni 2020

BMU: Eine vorausschauende Handlungsweise wird vermisst

Konzeptpapier des Arbeitskreises Klima und Naturschutz feiert politischen Erfolg

Das Bündnis Mensch und Umwelt (BMU) traf sich dieser Tage zur monatlichen Sitzung.
In einer Video-Konferenz konnten die Koordinatoren des BMU abermals eine stattliche Anzahl von Teilnehmern begrüßen.
Als Fazit der Diskussionen um die aktuelle Tagespolitik war dem Bündnis für Besigheimer Belange vor allem eines Gemein: Die bevorstehende wirtschaftliche Krise und deren Ausmaße scheinen noch immer nicht von allen Entscheidungsträgern begriffen worden zu sein. Die erwartete zurückhaltende und vorausschauende Handlungsweise konnte in den letzten Wochen nicht erkannt werden. So sorgte auch die Ausübung des Vorkaufsrechts für ein weiteres sanierungsbedürftiges Gebäude, ohne die Angaben der geschätzten Sanierungskosten für Unverständnis. Da zu erwarten sei, dass sich die Befürchtungen deutlich rückläufiger Haushaltserträge verifizierten und die Steuereinahmen auch in den kommenden Jahren bescheidener werden, hätte bereits seit Wochen vorausschauend reagiert werden können.

Nach den obligatorischen Berichten der teilnehmenden Stadträte aus der Arbeit des
Gemeinderats, stießen im weiteren Verlauf der Tagesordnung die jüngsten Erfolge
der Arbeitskreise auf großes Interesse. Denn der Arbeitskreis Klima und Naturschutz wurde kurzfristig für einen gemeinsamen Austausch zu dem kürzlich erstellen Konzeptpapier ins Rathaus eingeladen. In dem Konzeptpapier wurde vorrangig der mit weitem Abstand größte CO2-Emitent städtischer Liegenschaften in Besigheim, die Heizungsanlage im Schulzentrum auf dem Kies, ins Visier genommen. Sprecher der Arbeitskreises Daniel Christen sowie Dr. Benjamin Tempel konnten nach einem positiven Gespräch mit der Stadtverwaltung feststellen, dass die Ausarbeitung des Arbeitskreises wohl Grundlage für die ausstehende Entscheidung im Gemeinderat darstellte. Mit der erfolgten Zustimmung im Gemeinderat wird somit die maximale Menge an CO2 eingespart werden.

„Ein guter Kompromiss kann nur gefunden werden, wenn ökologische Forderungen zuvor stark formuliert worden sind“ so Christen. In der Ausarbeitung steckten eine Menge Arbeit – umso mehr freute es alle Anwesenden, dass allem Anschein nach ein kleiner politischer Erfolg vermerkt und das nächste Wahlversprechen eingelöst werden kann.

Abschließend dankte der BMU-Fraktionsvorsitzende Helmut Fischer den Koordinatoren des Bündnis Mensch und Umwelt für deren gute Arbeit, insbesondere, dass es ihnen gelungen ist, trotz der COVID-19-Auflagen weiterhin BMU-Sitzungen stattfinden zu lassen, wobei zu hoffen sei, dass man sich alsbald wieder „leibhaftig“ in persönlicher Runde zum Informationsaustausch treffen könne.